key497.306Ein besonders außergewöhnliches und erfolgreiches Getriebe-Projekt hat Drexler kürzlich in Zusammenarbeit mit den Brüdern Markus und Philipp Heninger, welche die zwei Traktor-Rennteams „Bergwerk Racing“ und „Spritzer United“ betreiben, abgeschlossen. Markus und Philipp fungieren als Teamchefs, Rennstrategen, Rennfahrer, Cheftechniker, Mechaniker und Renntraktorbauer in einem.

Für die bereits 15. Ausgabe der „24 Stunden Traktor-Weltmeisterschaft für Oldtimertraktoren”, welche jedes Jahr Ende August in Reingers im nördlichen Niederösterreich stattfindet, erhielt Drexler den Auftrag zur Konstruktion eines Renngetriebes für den John Deere Wettbewerbstraktor der Brüder Heninger, mit dem sich das Gesapann auf Anhieb den Weltmeister Titel holte.

Teilnahmeberechtigt für das Rennen waren alle Traktoren ab Baujahr 1975 und älter; gefahren wurde in zwei Klassen – seriennahe Fahrzeuge (Einteilung nach Originalleistung) und freie Klasse (Einteilung nach Anzahl der Zylinder). In der freien Klasse dürfen die Traktoren laut Reglement getunt werden, eine gefederte Vorderachse ist zulässig, ebenso Motor- und Getriebetuning. Auf einem sieben Kilometer langen Rundkurs (hauptsächlich unbefestigte Forstwege) gibt es wie beim großen Bruder von Le Mans 24 Stunden Nervenkitzel – bei max. 40 km/h (seriennahe Fahrzeuge) bzw. 70 km/h (freie Klasse). 2018 waren 90 Traktoren am Start, trotz Regen waren 20.000 Zuschauer von der Veranstaltung begeistert. Weitere Informationen zum Thema gibt es im Web unter www.traktorrennen.at und www.drexler-automotive.com.

FAKTEN DREXLER RENNGETRIEBE

- 4-Gang-Getriebe, sequentiell geschaltet + 1 Rückwärtsgang
- gewichts- und wirkungsgrad-optimierte, gerade verzahnte Zahnräder
- Schaltmechanismus an Strecke und Fahrer anpassbar
- gewichts-optimiertes originales Getriebegehäuse
- Drexler Lamellen-Sperrdifferential mit angepassten Sperrmomenten
- Motorsport-Mehrscheiben-Trockenkupplung mit hydraulischer Betätigung
- Gewicht mit Radaufhängung, Antriebswellen und Radnaben: 620 kg

NACHGEFRAGT BEI PHILIPP HENINGER

Wie ist es zu der Zusammenarbeit mit der Firma Drexler gekommen? „Der John Deere Originaltraktor hat ein Gewicht von 5.300 kg und dieses galt es für den Umbau zum Renntraktor maximal zu reduzieren. Fahrwerk und Motorenbau machen wir selber, beim Getriebe haben wir uns an Drexler gewandt, die uns aus dem Rennsport bekannt sind.“

Drexler war zunächst überrascht über die Anfrage, aber andererseits liebt das Unternehmen solche Herausforderungen. Gerade an solchen Projekten kann man wachsen und seine Kompetenzen ausweiten. Wie ist die Zusammenarbeit verlaufen? „Die Zusammenarbeit war ausgezeichnet, im Laufe der Zeit merkten wir allerdings beide, wie komplex das Thema wirklich war, da es für diese Belastungsart und Leistungsbreite einfach kein Modell gibt. Alles war Neuland und dazu kam der Zeitdruck. Drexler hat wirklich alles in Bewegung gesetzt, damit das Getriebe fertig wird und im Hinblick auf Leistung und Gewicht optimal konstruiert wird. Im Prinzip steht hinter dem Weltmeistertitel eine vierjährige konstante Entwicklung, um Fahrwerk, Motor, Getriebe und auch die Fahrer zu einer Einheit abzustimmen. Letztendlich hat sich die ganze Arbeit gelohnt: Wir haben uns in diesen 24 Stunden auf insgesamt 103 Runden, also 750 km, mit starker Fahrleistung und unserem ‚Drexler-getunten‘ Traktor den Weltmeisteritel geholt!“
 
Quelle: Motorsport XL

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